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WB 2 Der Mensch im Gesundheitswesen und in der Gesellschaft (S7) - Detailansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar / Wahlfach Langtext
Veranstaltungsnummer 5919 Kurztext
Semester WiSe 2022/23 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Rhythmus Jedes Semester Studienjahr
Hyperlink  
Sprache Deutsch


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Dr. Bek, Thomas, Professor, Dipl.-Sozialarb.(FH)
Laut SPO für
Abschluss Studiengang Semester Kategorie ECTS
Bachelor Soziale Arbeit 5 - 7 Wahlpflichtfach 3
Bachelor Gesundheitsökonomie 3 - 7 Wahlpflichtfach
Prüfungen / Module
Prüfungsnummer Prüfungsversion Modul
1479 14 Anthrop. & Menschenbilder
1366 13 S7 Anthr.u.Men.Med.Ges.
1222 12 S7 Anthr.u.Men.Med.Ges.
7764 10 Anthr.u.Men.bil.Med.Ges.
7807 10 Mensch im Gesundheitswes.
Zuordnung zu Einrichtungen
Bachelorstudiengang Gesundheitsökonomie
Inhalt
Inhalt Schwerpunkt des Seminars ist es, gegenüber der dominierenden Perspektive der modernen Medizin, das für das Gesundheitswesen und die Soziale Arbeit notwendig erweiterte bio-psycho-soziale-Verständnis für Menschsein und Gesundsein zu erarbeiten.
Um die vielfältigen Möglichkeiten des Menschseins angemessen zu erfassen, wird zu Beginn des Seminars das Theorieprogramm der Philosophischen Anthropologie vorgestellt.
Auf diesem Hintergrund können dann im zweiten Teil verschiedene Menschenbilder in Medizin, Psychotherapie, Sozialer Arbeit, aber auch aus Ökonomie und Gesellschaft besser auf ihren Aussagewert und ihre Grenzen eingeschätzt werden.
Neben dem Menschenbild der(Schul)Medizin werden, entsprechend seiner Bedeutung im Gesundheitswesen, auch Modelle der Psychosomatik und Alternativen Medizin gesichtet.
Literatur Arlt, G. (2001). Philosophische Anthropologie. Stuttgart: Metzler
Bohlken, E./Thies. C. (2009): Handbuch Anthropologie: Der Mensch zwischen Natur, Kultur und Technik. Stuttgart: Metzler
Danzer, G. (2013): Personale Medizin. Bern: Huber
Egger, J.W. (2017): Theorie und Praxis der biopsychosozialen Medizin: Körper-Seele-Einheit und sprechende Medizin. Wien: facultas
Fischer, J. (2009):Philosophische Anthropologie: Eine Denkrichtung des 20. Jahrhunderts. München: Alber
Frick, E. (2015): Psychosomatische Anthropologie. Stuttgart: Kohlhammer.
Hontschik, B. (2006): Körper, Seele, Mensch. Versuch über die Kunst des Heilens. Frankfurt a.M.: Suhrkamp
Landmann, M. (1982): Philosophische Anthropologie. Menschliche Selbstdeutung in Geschichte und Gegenwart. De Gruyter
Liedke, U. (2013): Menschenbilder und Bilderverbot. Eine Studie zum anthropologischen Diskurs in der Behindertenpädagogik. Bad Heilbrunn: Klinkhardt
Pauls, H. (2011): Klinische Sozialarbeit. Grundlagen und Methoden psycho-sozialer Behandlung. Weinheim: Juventa
Thies, C. (2013): Einführung in die philosophische Anthropologie. Darmstadt: WBG
Uexküll, T.v./Wesiack, W. (2003): Integrierte Medizin als Gesamtkonzept der Heilkunst: ein bio-psycho-soziales Modell. In: Adler, u.a. (Hg.) (2011): Uexküll. Psychosomatische Medizin. Theoretische Modelle und klinischen Praxis. Urban & Fischer
Zichy,M. (2017): Menschenbilder: Eine Grundlegung. München: Alber
Auf aktuelle und erweiterte Literatur wird im Seminar verwiesen.
Lernziele In der Arbeit mit Menschen (z.B.Gesundheit/Soziales) ist es von Belang, wie wir Menschsein verstehen. Unser Menschenbild hat Einfluss auf den Umgang mit uns selbst und dem Klientel/Patienten. Eine jede Profession (insbesondere Soziale Berufe) muss sich über ihre Grundannahmen in Bezug auf den Menschen Rechenschaft geben können. Denn so wie wir über den Menschen denken, so behandeln wir ihn auch!
Dieses kleine Forschungsseminar zielt auf eine Erweiterunt des Problem- und Theoriebewusstseins.
Schwerpunkt bildet das Menschenbild im Gesundheitswesen. Besonders geeignet für Gesundheitsökonomie und Soziale Arbeit (S5 Klinsche Soziale Arbeit; S6 Public Health. Leistungsnachweises: Referat und Mitarbeit.

Die Studierenden lernen die Bedeutung und den Einfluss von Menschenbildern (z.B. homo oeconomicus, Maschinen-Modell) auf Theorie und Praxis kennen. Sie können diese erkennen und einschätzen.
Die Studierenden lernen die sogenannten „ganzheitlichen“ Ansätze (z.B. Biopsychosoziales-Modell) aus den Gesundheitswissenschaften und der Sozialen Arbeit kennen.
Die Studierenden der Sozialen Arbeit kennen einen für die Theorien Sozialer Arbeit zentralen Theoriekern und können diesen mit den Bezugs- und Kernfächern verbinden. Sie können die bezugswissenschaftliche Vielfalt des Studiums in Bezug auf den Menschen transdisziplinär zuordnen.
Die Studierenden der Gesundheitsökonomie kennen einen wichtigen Theoriekern der Wirtschafts- und Gesundheitswissenschaften.
Leistungsnachweis Unbenotete Prüfungsleistung: --- .
Benotete Prüfungsleistung: Referat

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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2022/23 , Aktuelles Semester: WiSe 2022/23